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10 Fragen

Volkswanderung in Rengsdorf an Christi Himmelfahrt

10 kritische Fragen zur Volkswanderung

Wanderer 1. Wer ist das Volk?
Das Volk sind alle, die jung oder alt genug sind, um die Beine schon oder noch bewegen zu können, alle Familien mit Kindern, alle Väter, die an Christi Himmelfahrt bei der Familie sein wollen, alle, die gern in der Natur sind, alle neu Hinzugezogenen, die die wunderschöne Umgebung kennen lernen wollen, alle, die an diesem Tag nicht kochen, sondern sich verwöhnen lassen wollen, alle Vereine, die gemeinsam Spaß haben wollen, und alle die, die der Umgang mit Karte oder Kompass unweigerlich auf die nächste Autobahn führt.

 

2. Was macht das Volk? Es wandert?
Mit vielen ehrenamtlichen Helfern haben wir für diesen Tag insgesamt viele Kilometer Wiesen- und Waldwege ausgeschildert und markiert. Verlaufen kann man sich also nicht. Und wir wetten, dass auch Einheimische Ecken im Wald kennen lernen, die sie ihr Lebtag noch nicht gesehen haben. Aber man muss nicht wandern. Ganz Sportliche machen einen Supermarathon daraus und laufen die Strecke.

3. Wenn das Volk wandert, ist das nicht eine fürchterliche Massenveranstaltung?
Ganz deutlich: Ist es nicht. Wer da Bilder vom Berlin Marathon oder Ähnliches im Kopf hat, ist schief gewickelt. Erstens haben wir vier verschiedene Strecken, die zwar zum Teil identisch sind, aber teilweise auch getrennt verlaufen. Zweitens starten die ersten um fünf Uhr morgens, die letzten um drei Uhr nachmittags. Da ist man alleine im Wald und trifft sich nur an den Verpflegungsständen. Das leitet über zur nächsten Frage:

4. Kann man bei einer Volkswanderung verhungern oder verdursten?
Im Prinzip nur, wenn man den Tag verpasst und einen Tag später startet. Dann sind nämlich die vielen Verpflegungsstände an der Strecke, an denen es Erbsensuppe, Würstchen, Getränke und Brötchen gibt, bereits wieder abgebaut. Wer mehr auf Süßes steht, hat an Start und Ziel, am Freibad in Rengsdorf, die Auswahl zwischen über 40 verschiedenen selbst gebackenen Kuchen und Kaffee, Tee, Bier oder Limonade.

5. Ist eine Volkswanderung noch zeitgemäß?
Wenn man sportliche Betätigung verabscheut, den Bleifuß für das wichtigste Fortbewegungsorgan hält, nette Leute nur in Talkshows kennen lernen will und beim Anblick von Bäumen eine Allergie bekommt, muss man die Frage verneinen.

6. Was macht man, wenn man bei einer Volkswanderung Schweißfüße bekommt?
Am Ziel kann man gemütlich eine Runde im beheizten Freibad schwimmen (aber vorher unbedingt duschen!)

7. Wieso ist eine Volkswanderung besonders auch für Kinder geeignet? Weil Kinder erstens für ihre Eltern Pfadfinder spielen können, für sie also die Markierungen unterwegs suchen können. Das macht Spaß und ist manchmal gar nicht so einfach.

8. Ist eine Volkswanderung teuer?
Nein, denn ganz viele Helfer arbeiten ehrenamtlich mit. Da aber doch einige Sachen gekauft werden müssen, kostet die Teilnahme ein bisschen: Erwachsene bezahlen 4,50 €, Kinder 2,50 €. Für die ganze Familie kostet der Spaß nur 10,00 €. Dafür gibt es dann für jeden eine Urkunde.

9. Wer wandert mit?
Alle, die zum Volk gehören (siehe Frage 1). Ganz besonders freuen wir uns über junge Familien oder Neubürger, die auf diese Weise jede Menge nette Leute kennen lernen.

10. Wo kann man sich noch weiter informieren?
Beim stellvertretenden Vorsitzenden Thomas HirschJürn Albrecht, ( 02634/8872), bei dem, der das Ganze mitorganisiert ,Harald Groß, ( 02634/1435),; bei der Kurverwaltung Rengsdorf (02634/2341) oder auf der Homepage des Vereins

 

Und für alle, die es ganz genau wissen wollen:

Startzeiten:
10 km; 9 - 15 Uhr
20 km; 7 - 12 Uhr
30 km; 7 - 9 Uhr
50 km : 5 - 7 Uhr


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